„Zusammenarbeit von Ordnungsamt und Polizei intensivieren“

Veröffentlicht am 07.05.2019 in Pressemitteilung

Andernach. „Die Zahl der Straftaten ist landesweit und auch im Bereich der Polizeiinspektion Andernach zurückgegangen.“, verkündete Polizeidienststellenleiter Christian Kelling jüngst bei einemBesuch der Andernacher Sozialdemokraten. Positive Zahlen konnte der 38-jährige Polizeirat auch über die gestiegene Aufklärungsrate vermelden.

nsgesamt gibt es demnach mehr Tatverdächtige, als ein Jahr zuvor. Die überwiegende Mehrheit der Tatverdächtigen ist nach den Ausführungen des Dienststellenleiters nach wie vor deutscher Herkunft, wobei der Frauenanteil bei etwa 25 Prozent liegt.

Aufmerksamkeit unter den SPD-Mitgliedern erregte die gestiegene Zahl an Körperverletzungsdelikten auf öffentlichen Plätzen und Wegen. Bei diesen Fällen verringerte sich im vergangenen Jahr auch die Aufklärungsquote. Hierzu merkt Stadtratskandidat Oliver Lescher an: „Gewalt auf öffentlichen Plätzen führt dazu, dass sich Menschen aus Angst vor dieser Gewalt nicht mehr zu jeder Zeit frei bewegen können. In dieser Hinsicht müssen wir dafür sorgen, dass wir die Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, ihr subjektives Sicherheitsgefühl zu stärken. Deshalb regen wir eine stärkere Präsenz des Ordnungsamtes sowie eine Intensivierung der Zusammenarbeit von Ordnungsamt und Polizei an. Mit regelmäßigen Kontrollen des Ordnungsamtes und durch Polizeistreifen schaffen wir mehr Sicherheit im öffentlichen Raum.“

Gute Nachrichten hatte Christian Kelling auch über die gesunkene Zahl an Sachbeschädigungen und Wohnungseinbrüchen zu überbringen. Im Gebiet der Polizeiinspektion Andernach waren es im vergangenen Jahr trotzdem noch 61 Fälle, die als Wohnungseinbruchdiebstähle gemeldet wurden.„Wenn auch insgesamt die Zahl der Wohnungseinbrüche zurückgegangen ist: 61 Einbrüche sind eine noch zu hohe Zahl. Hier setzen wir verstärkt auf Prävention bei den Haus- und Wohnungsbewohnern.“, erläutert Pressesprecherin Katja Büchner, mit Verweis auf die Zentralstelle für Prävention in Koblenz. „Die Zentralstelle kann von allen Bürgerinnen und Bürgern präventiv genutzt werden, um selbst Wohnungseinbrüche abzuwenden.

Für die Zusammenarbeit mit den Ordnungsämtern unterstützen die Sozialdemokraten Christian Kellings Forderung nach einer eindeutigeren Aufgabenabgrenzung. Nur so sei es für beide Ämter möglich, sich auf die jeweiligen Kernaufgaben zu konzentrieren.

 
 

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