Udo Dames (SPD): Breitbandausbau in Andernach geht weiter

Veröffentlicht am 27.03.2019 in Pressemitteilung

Bei Industrie- und Gewerbegebieten und Schulen besteht Nachholbedarf 

AndernachSeit mehr als 10 Jahren beschäftigt uns das Thema Breitbandversorgung in verschiedensten Facetten. „Im Zeitalter der Digitalisierung wird immer wieder deutlich, dass bei Weitem nicht alle medialen Lücken geschlossen worden sind.“, merkt SPD-Vorstandsmitglied Udo Dames an. In den privaten Haushalten lasse sich die Situation der Breitbandversorgung bei einer Übertragungsrate von 70 Mbit pro Sekunde als durchschnittlich bis gut bewerten. 

Weit schlechter und unbefriedigender ist die Situation in Industrie-/Gewerbegebieten, im Krankenhaus und an unseren Schulen.“, gibt Dames jedoch zu bedenken. Dabei sei für Unternehmen eine schnelle Netzanbindung das A und O. „Andernach braucht eine ordentliche Breitbandanbindung, um die positive Entwicklung als Wirtschaftsstandort voranzutreiben. Ein modernes Krankenhaus, wie das St.-Nikolaus-Stifthospital heutzutage ohne schnelles Internet medizinisch nicht mehr auf dem neusten Stand. Telemedizin und Röntgenbildübertragung sind nur zwei Stichwörter, die ich in diesem Zusammenhang erwähnen möchte.“, erklärt Udo Dames nach dem Beschluss des Stadtrates zum weiteren Ausbau der Breitbandversorgung. „Der Rat hat festgelegt, sich unter Berücksichtigung der unten dargestellten Finanzierung schnellstmöglich für das Förderprogramm des Bundes zu bewerben.“, so Dames.

Es sei höchste Zeit, dass alle Andernacher Schulen umfassend ans schnelle Netz angeschlossen werden. Die Anfrage der SPD im Herbst des vergangenen Jahres habe eines deutlich gemacht: „Wir sind zwar nicht mehr in der reinen Kreidezeit, aber von einer modernen, digitalen Stadt noch weit entfernt. Dabei muss es unser Ziel sein, dass Andernach analog wie digital Zukunftsstadt werde.“, führt Dames aus.

Exemplarisch sei in diesem Zusammenhang die Grundschule St. Stephan erwähnt. Seit einem halben Jahr sei hier so gut wie nichts passiert. Im Schulträgerausschuss habe die SPD die Erwartung geäußert, dass der Schuldezernent seine Hausaufgaben machen würde und die St. Stephan-Schule, wie auch alle anderen Grundschulen ans Netz kommen würden. „Diese Forderung muss Chefsache sein“, appellieren auch andere Andernacher Sozialdemokraten an Bürgermeister Claus Peitz.

Zur Realisierung des geforderten Breitbandausbaus hat der Bund Fördermittel in Höhe von 12 Milliarden Euro bereitgestellt. Diese sollen im sogenannten „Windhundverfahren“, was bedeutet, wer zuerst kommt malt zuerst, vergeben werden. Der Landkreis hat die Wirtschaftlichkeitslücke der zu fördernden Bereiche auf ca. 2. 300. 000 Euro kalkuliert.  Daraus folgt, dass sich der verbleibende Eigenanteil für die Stadt auf 10% der Investitionssumme., also auf etwa 230. 000 Euro beläuft. 

„Wir in der SPD sind der Auffassung, dass es sich bei der Anbindung unserer Schulen und des Krankenhauses um eine absolut notwendige und sinnvolle Investition in die Zukunft unserer Stadt handelt. Deshalb fordern wir die Verwaltung auf, die Antragsstellung auf Breitbandförderung schnellstmöglich zu formulieren und den weiteren Breitbandausbau auf den Weg zu bringen.“ fasst Udo Dames nach der Ratssitzung entschlossen zusammen.

 
 

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