Ruland: „Baldauf führt einen politischen Eiertanz auf.“

Veröffentlicht am 06.01.2022 in Pressemitteilung

Dass CDU-Fraktionschef Baldauf im heute veröffentlichten Interview mit der Rhein-Zeitung zum wiederholten Male eine Kandidatur für den Landesvorsitz offenlässt, kommentiert Marc Ruland, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz:

„Das ist Rumeiern in Reinform, was wir von Christian Baldauf dieser Tage mal wieder erleben – ohne Biss, ohne Leidenschaft, ohne Entschlossenheit. Keiner weiß wirklich, ob er CDU-Landesvorsitzender werden will. Da wird man selbst beim alten Gänseblümchen-Spiel schlauer: Er will es, er will es nicht, er will es, er will es nicht, …

Erst Baldaufs halbgare Erklärung im September, er wolle Verantwortung übernehmen – jetzt das endlos lange Zögern und Zaudern. Ist man als langjähriger Fraktionsvorsitzender und Ex-Spitzenkandidat nicht längst verantwortlich für den bedauernswerten Zustand der eigenen Partei? Ganz offensichtlich geht das Baldauf-Prinzip anders: Schuld sind immer die anderen. Wirklich traurig, wenn man im Rhein-Zeitungs-Interview auch noch die Talkshow-Einladungen bei Markus Lanz für das eigene Wahldebakel verantwortlich machen muss. 

Fakt ist: Die Suche nach einem neuen Landeschef ist für die CDU Rheinland-Pfalz eine richtig zähe Hängepartie geworden. Das groß angekündigte ‚Basis-Zuhören‘ klingt mittlerweile eher nach fauler Ausrede, um zu vertuschen, dass man nicht nur inhaltlich, sondern auch personell blank ist. In einem aber hat Baldauf recht, wenn er sagt, dass eine Partei nur dann gewählt werde, wenn sie als ernst zu nehmende Alternative wahrgenommen wird. Die Krux: Auch fast ein Jahr nach der verlorenen Landtagswahl machen die CDU Rheinland-Pfalz und Christian Baldauf dieses Angebot nicht.“

 
 

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