Eicher SPD informierte über mögliche Neubaugebiete in Eich

Veröffentlicht am 29.03.2019 in Pressemitteilung

Auftaktveranstaltung war ein voller Erfolg 


Die Eicher SPD um ihren Ortsvorsteher-Kandidaten Oliver Lescher freute sich über die große Resonanz zur ersten Informationsveranstaltung. Rund 70 Gäste wollten sich zum Thema Neubaugebiet informieren und im Anschluss mit Oliver Lescher und Achim Hütten diskutieren.

Oliver Lescher begrüßte die anwesenden Gäste und erklärte direkt zu Beginn, dass derzeit bei der Stadt 150 Anfragen für Baugrundstücke in Eich vorliegen. Viele Andernacher und Eicher Familien sind derzeit auf der Suche nach einem Platz für ihr Eigenheim. Allein 20 der anwesenden Gäste  bekundeten ernsthaftes Interesse an dem Erwerb eines Baugrundstückes.

Achim Hütten erklärte im Anschluss die Vorgehensweise und die Möglichkeiten zur Erschließung von Neubaugebieten in Eich. Der Flächennutzungsplan für den Stadtteil Eich weist drei Bereiche aus, in denen eine Wohnbebauung in Frage. Die Erweiterung der Jaugel, die einen sehr kleinen Baubereich darstellen würde, die Verbindung zwischen Burplatz und Hochkreuzstraße (im Gründchen) und „in der Wenk“ am Ortseingang Eich auf der linken Seite ein Streifen parallel zur Eicher Straße und der Wegelerstraße bis hin zum Baugebiet Nickenicher Straße. Dieses Gebiet hätte außerdem eine angemessene Größe, um der großen Nachfrage in Eich gerecht zu werden. Weiterhin beschrieb Hütten, wie die kommenden Schritte für eine Erschließung aussehen müssen.

Zunächst muss aus dem Ortsbeirat Eich der Beschluss an die städtischen Gremien herangetragen werden. Stimmen die Gremien der Stadt dem Antrag auch zu, wird es in Eich Einwohnerversammlungen geben, um das Stimmungsbild der Eicherinnen und Eicher einzuholen. Eine Entscheidung wird also mit den Einwohnern getroffen. Im Anschluss werden dann zahlreiche offene Fragen geklärt, wie beispielsweise, ob die Größe der Grundschule und das Platzangebot der KiTa noch ausreichen. Weiterhin wird der Landesbetrieb für Mobilität – kurz LBM evaluieren inwieweit neue Straßen erschlossen werden müssen und die Eicher Ampel noch angemessen ist. Die Stadt muss dann Land und Ausgleichsflächen erwerben, denn ein Baugebiet wird in der Regel erst dann entwickelt, wenn sie im Eigentum von rd. 75 – 80 % der Flächen in dem Gebiet ist. Nur dann kann die Stadt ausreichend städtische Grundstücke zu familienverträglichen Preisen anbieten.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurde dann über die Dauer bis zur Umsetzung diskutiert und weitere Möglichkeiten hinsichtlich einer Entwicklung des Ortes Richtung Andernach hinterfragt, beispielsweise die Verlängerung vom Hochkreuz, dies will die Stadt prüfen. Auch die Vergabekriterien der städtischen Grundstücke wurden angesprochen.

Oliver Lescher zeigte sich erfreut über das Interesse der Bürgerinnen und Bürger „mit so einer großen Resonanz hatten wir nicht gerechnet, es zeigt, dass wir an unserem Konzept der Bürgerabendende weiter festhalten.“

 
 

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