Kranzniederlegung am 25. Todestages

Foto: Rüdiger Schäfer

Foto: Rüdiger Schäfer

Rede von Marc Ruland, 1. stv. SPD-Stadtverbandsvorsitzender:

Liebe Angehörige,
liebe Freunde von Werner Klein,
liebe Genossinnen und Genossen,

am 12. April 1985 verstarb Werner Klein in Meran / Südtirol. Mit 56 Jahren hat ihn ein plötzlicher Tod aus dem Leben gerissen.

25 Jahre ist es heute auf den Tag genau her. Für uns junge Sozialdemokraten ist das eine sehr lange Zeitspanne.

Damals war ich 3 Jahre alt und habe kaum Erinnerung an die Zeit.

Und trotzdem: Nicht nur die älteren Sozialdemokraten unter uns verbinden etwas mit Werner Klein. Dies gilt auch für uns junge Sozialdemokraten - Lars Hörnig unser OV-Vorsitzender, Clemens Hoch, und auch mich. Werner Klein ist niemand Unbekanntes geblieben. Er tauchte immer wieder in Erzählung der älteren Genossinnen und Genossen auf.

Seine Wurzeln liegen in der Arbeiterbewegung. Als Gewerkschafter vertrat er die Interessen der Arbeiter lange bevor er sich in der SPD engagierte.

Seine Wegbegleiter, Achim Hütten, Heinz Hörnig, Hans-Dieter Gassen, Gernot Mittler und viele andere haben die Erinnerung an ihn, seine Geschichte, sein Werk und sein Schaffen für die Menschen in unserer Stadt, in unserem Kreis und unserem Land wach gehalten.

Lieber Gernot, in Deiner Traueransprache beim Staatsbegräbnis am 19. April 1985 sagtest Du: „Werner Klein war einer von uns und er war unbestritten unser Erster. Hier hat sein Weg begonnen, hier sind seine Spuren am deutlichsten sichtbar…“ Es ist Dir und den anderen Mitstreitern gelungen, diese Spuren erkennbar zu halten.

Werner Klein war mit seiner Heimat verbunden, die Kommunalpolitik ihm sehr nahe. Es war nie die Politik um der Politik, ja der Macht willen; nein, es war das Interesse für die Menschen, die ihn in seinem unschätzbaren Engagement angetrieben haben.

Andernach diente er 10 Jahre als Bürgermeister. Er diente nicht unserer Heimatstadt; nein, er diente den Menschen. Er hatte für ihre Sorgen und Nöte – wie viele heute noch zu berichten wissen – stets ein offenes Ohr.

Uns jungen Sozialdemokraten ist Werner Klein ein Beispiel, ja ein Vorbild.

Lasst uns gemeinsam – ob jung oder alt – die Erinnerung weiter wach halten an unseren treuen Genossen Werner Klein und ihm gedenken.

Ich möchte schließen, mit einem Zitat: „Den Menschen helfen, dieses Grundanliegen, so sollte sich zeigen, hat Werner Klein sein Leben lang nicht mehr losgelassen.“

Andernach

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