GUT LEBEN IN ANDERNACH

UNSERE SCHWERPUNKTE

 

1. MEHR BEZAHLBARER WOHNRAUM

Die Bereitstellung von bezahlbarem und modernen Ansprüchen gerechten Wohnraum für alle Generationen, auch unter dem Aspekt der Barrierefreiheit, ist in Andernach ein dringendes Bedürfnis für ein gutes und altersgerechtes Leben. Dabei soll auch dem Bedürfnis nach neuen Formen des Zusammenlebens Rechnung getragen werden, z.B. in Mehrgenerationenhäuser, Seniorenwohngemeinschaften.

Daher fordern wir

  • den Neubau von Mehrfamilienwohnhäusern im sozialen Wohnungsbau – mit bis zu 50 neuen städtischen Wohnungen bis 2024
  • die Sanierung und Modernisierung von weiteren 50 städtischen Wohnungen in der kommenden Wahlperiode , z.B. im Bereich Südhöhe, Breite Straße …
  • die Ausweisung neuer Wohngebiete mit bezahlbaren Bauplätzen  besonders für junge Familien in der Kernstadt und den Stadtteilen

 

 

2. MEHR KITA-PLÄTZE UND BESSERE BILDUNGS-CHANCEN

Die Veränderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt stellen viele Familien vor neue Herausforderungen. Für eine bessere Vereinbarung von Familie und Beruf werden wir dieser  Entwicklung auch in unserer Stadt Rechnung tragen und mit entsprechenden Angeboten Hilfestellung leisten.

Wir halten daher für dringend erforderlich

  • angesichts der steigenden Nachfrage die Schaffung von rund 250 neuen Krippen- und Kita-Plätzen 
  • die Einrichtung weiterer Ganztagsschulen in der Kernstadt und den Stadtteilen
  • den weiteren Ausbau der Schulsozialarbeit durch Einrichtung einer vollen Stelle für jede städtische Ganztagsschule, um bei Bedarf auf persönliche Krisen und soziale Herausforderungen angemessen und kompetent reagieren zu können
  • sofern gewünscht den Erhalt eines Hort-Angebots im Stadtgebiet, um die Wahlfreiheit für eine der jeweiligen Familiensituation angepasste Betreuung zu ermöglichen

 

 

3. JUGEND IST UNSERE ZUKUNFT

Das Angebot einer sinnvollen Freizeitgestaltung und von Partizipationsmöglichkeiten für unsere Jugend bildet eine wichtige Voraussetzung für ein gelingendes Miteinander der Generationen in unserer Stadt.

Wir fordern

  • die Entwicklung einer zukunftsweisenden Konzeption der Jugendarbeit mit Möglichkeiten der Teilhabe von Jugendlichen an demokratischen Prozessen (Jugendforum, Jugendkongress, Jugendparlament)
  • einen mit 5.000 € dotierten Fonds für unsere Jugend, deren Vertreter dann in ihren Gremien darüber frei entscheiden können, was für die Jugend zusätzlich investiert wird
  • ergänzend dazu die Einrichtung eines Schülerstadtrats ähnlich dem Schülerlandtag, um Jugendliche der weiterführenden Schulen für unsere städtische Demokratie zu interessieren
  • die Einrichtung eines zweiten, zentral gelegenen Standortes unseres Jugendzentrums sowie eine begleitende und betreuende Jugendarbeit an bestehenden oder möglichen Brennpunkten

 

 

4. DIGITALISIERUNG VORANTREIBEN

Die Verwaltung bleibt Dienstleister für alle – selbstverständlich auch für Menschen ohne Online-Zugang. Digitalisierung betrifft jedoch heutzutage nahezu alle Bereiche unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens: Bildung, Arbeit, öffentliche Verwaltung, Gesundheit und Pflege. Um sie zielsicher und gewinnbringend zu gestalten, müssen Kompetenzen gebündelt und bürgernah organisiert werden.

Daher setzen wir uns ein für                                   

  • einen Digitalisierungsbeauftragten für Andernach, der in Zusammenarbeit mit Land und Bund sowie unter breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein ganzheitliches und vernetztes Digitalisierungskonzept erstellt und umsetzt
  • einen weiteren Ausbau  zu einem flächendeckenden schnellen Internetzugang, insbesondere in den Industrie- und Gewerbegebieten
  • die Einrichtung von WLAN-Hotspots und Ladesäulen an zentralen Punkten im ganzen Stadtgebiet, um unter Einbindung Ehrenamtlicher „Freifunk“ zu ermöglichen
  • die Erweiterung der Internetpräsenz von Stadt und Verwaltung zu einem digitalen Bürgeramt zum Zweck einer besseren Transparenz und einer schnelleren und ggf. kosten- und wegesparenden Erreichbarkeit der Verwaltung
  • eine Verbesserung der technischen Ausstattung und der Vermittlung von moderner Medienkompetenz an unseren Schulen

 

 

5. MEHR LEBENSQUALITÄT FÜR ALLE

Alle Einwohner unserer Stadt sollen sich in Andernach sicher und wohl fühlen. Wir orientieren uns dabei eng an den Bedürfnissen der Andernacherinnen und Andernacher, die im von uns angestoßenen „Leitbild 2030“-Prozess formuliert wurden.

So setzen wir uns ein für

  • die personelle Verstärkung des städtischen Ordnungsamtes und die Ausweitung der abendlichen Kontrollgänge – auch mit Begleitung von Jugendstreetworkern
  • die Intensivierung der Zusammenarbeit der städtische Ordnungspolizei mit der Polizeiinspektion
  • die Einrichtung eines Hauses für Frauen und Kinder in Notlagen
  • einen Ausbau der Naherholungsflächen, u.a. durch die Schaffung neuer städtischer Gärten (z.B. am Runden Turm), der Einrichtung einer weiteren Permakultur auf dem Krahnenberg und die Weiterentwicklung des Projekts „Essbare Stadt“
  • die Gestaltung eines neuen Stadtentwicklungskonzeptes (sowie Novellierung des Einzelhandelskonzepts), das auf den Bürgerbedürfnissen des Leitbild 2030 aufbaut. Darin sind konkrete Lösungen für die Handlungsfelder (medizinische und pflegerische Versorgung, demografische Entwicklung, Wirtschaftsentwicklung, bezahlbares Wohnen, neue Bau- und Gewerbegebiete, etc.), festzulegen. Auch kleinere Maßnahmen wie die Sanierung des Teiches am Helmwartsturm, den Ausbau von Fitnesspfaden, die Aufstellung weiterer Ruhebänke sowie die Anlage eines „Stattstrandes“ mit einem Beachvolleyballplatz sowie von Treppenstufen am Rheinufer… sollen darin einfließen. 
  • eine Stärkung des Beirats Migration und Integration (BMI) in Andernach und werden wieder mit einer eigenen Liste bei den BMI-Wahlen im Herbst teilnehmen
  • einen Ausbau der Angebote von Sprachkursen für Menschen mit Migrationshintergrund; denn gesellschaftliche Teilhabe und Integration von Menschen mit Migrationshintergrund  beginnt vor Ort - Sprache ist ein wichtiger Schlüssel für gelingende Integration
  • eine Weiterentwicklung des Kulturangebots  orientiert an den Bedürfnissen unserer Bürgerinnen und Bürger
  • die Fortentwicklung des musealen Angebots nach Maßgabe von Bezahlbarkeit und Bürgerbeteiligung
  • einen Ausbau des Angebots der Volkshochschule (VHS) nach erfolgter Sanierung des Gebäudes im Stadtgraben
  • eine Modernisierung und personelle Verstärkung der Zulassungsstelle
  • den erforderlichen Neubau der Feuerwehr sowie die Sanierung der Feuerwehrwohnungen
  • den Erhalt der Mittelrheinhalle im städtischen Eigentum und deren dringend notwendige Modernisierung
  • die weitere Unterstützung des Engagements der Bürgerinitiative gegen Bahnlärm

 

 

6. BÜRGERDEMOKRATIE UND EHRENAMT STÄRKEN

Erfolgreiche Politik gelingt nach unserer Auffassung nur auf der Basis gemeinsamer Überlegungen und Diskussionen mit den Bürgern unserer Stadt.

Dies bedeutet für uns

  • mehr Bürgerpartizipation durch die Ausweitung themenbezogener Einwohnerversammlungen und Bürgerbeteiligungselemente, z.B. durch die Einrichtung einer „digitalen Sprechstunde“ der Stadtverwaltung
  • das Bemühen um eine stärkere Einbindung von jungen Menschen in die politische Willensbildung durch einen von uns bereits beantragten regelmäßig stattfindenden Jugendkongress
  • die Förderung von ehrenamtlicher Tätigkeit (Feuerwehr, Rettungskräfte, Sport- und Musikvereine, Nachbarschaften)
  • die Einrichtung eines „Hauses des Ehrenamtes“ mit verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten (kulturelle Veranstaltungen, Treffpunkt für Kommunikation, Beratung und Hilfsangebote)
  • eine Aufwertung des Ehrenamtspreises

 

 

7. GUT LEBEN IN JEDEM ALTER

Rund 25 Prozent der Andernacherinnen und Andernacher sind älter als 70 Jahre – Tendenz steigend. Gut Leben im Alter ist nach unserem Selbstverständnis mehr als bloßes Wohlfühlen in der alten oder neuen Heimatstadt. Wir wollen die demografische Entwicklung als Chance verstehen, für unsere Senioren beste Rahmenbedingungen für einen schönen Lebensabend in unserer Stadt zu schaffen.

Deshalb  liegt uns am Herzen

  • die Entwicklung eines Demografie-Plans in Kooperation mit Pflege- und Demografiewissenschaftlern
  • die Sicherung und den Ausbau ärztlicher und pflegerischer Angebote – beispielsweise durch die Einrichtung eines runden Tischs zum Thema „Ärztliche Versorgung und Pflege 2025“  
  • die Erweiterung von Hilfsangeboten,  z.B. durch eine Gemeindeschwester plus
  • die zusätzliche Schaffung von Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
  • die Förderung sozialer Kontakte, z.B. Angebote im Haus der Familie und durch noch attraktiver gestaltete Seniorenfeste
  • die finanzielle Unterstützung der Arbeit des Seniorenbeirats

 

 

8. ARBEIT UND WIRTSCHAFT

Die Unternehmen und ihre Arbeitnehmer finden auch in Zukunft in der Andernacher Sozialdemokratie eine verlässliche Unterstützung. Für die Stadt ist eine gesunde Mischung aus Mittelstand und Industrie, Einzelhandel, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen von zentraler Bedeutung.

Um dies noch weiter zu stärken, setzen wir uns ein für

  • ein Konzept für die Erschließung neuer Industrie- und Gewerbegebiete im Sinne einer umweltverträglichen und aktiven Wirtschaftsförderung, z.B. an der B 256 (Miesenheim-West)
  • eine zukunftsfähige Weiterentwicklung unseres Erfolgsprojektes Hafen als wichtigen Standortfaktor für viele Unternehmen in unserer Region
  • eine Bekämpfung des Fachkräftemangels durch Fortführung der von uns initiierten Ausbildungsmesse sowie der Stärkung und Erweiterung des von der Realschule plus St. Thomas gestarteten Projekts der Ausbildungsgarantie

 

 

9. NATUR UND UMWELTSCHUTZ

Angesichts von Klimawandel und zunehmender Umweltbelastung bedarf es dringend geeigneter Maßnahmen, um die Lebensqualität für die Zukunft zu erhalten und zu verbessern.

Wir befürworten daher

  • eine energetische Sanierung städtischer Gebäude und Wohnungen
  • die Erweiterung unserer Schulgärten und die stärkere Einbindung der Kinder und Jugendlichen in das Konzept der Essbaren Stadt, z.B. in einem Obstgarten a la „Löwenzahn“ auf der Wick, mit einem neuen Waldkindergarten und mit neuen grünen Klassenzimmern an den Grundschulen
  • die Sicherung von Wald- und Freiflächen für die forst- und landwirtschaftliche Nutzung und den Erhalt von Erholungsmöglichkeiten
  • ein Förderprogramm gegen eine zunehmende Versiegelung von Freiflächen in den Vorgärten, um kleine „grüne Oasen“ auch im privaten Bereich zu schaffen
  • die Einführung bzw. Anregung von Patenschaften für städtische Grünflächen und     Blumenbeete
  • die Kommunalisierung desGelben Sacks“ sowie die Aufstellung zusätzlicher Abfallbehälter

 

 

10. MOBILITÄT UND INFRASTRUKTUR

Der Ausbau der städtischen Infrastruktur muss sich an Lösungen orientieren, die für die Allgemeinheit bezahlbar sind und eine ungerechte Belastung einzelner Bürgerinnen und Bürger vermeiden.

Daher setzen wir uns ein für

  • die zügige Fertigstellung und Umsetzung des in Arbeit befindlichen Mobilitätskonzepts mit der Entwicklung eines integrierten Radwegenetzes und zusätzlichen Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sowie den Ausbau von E-Mobilität und die Erstellung eines Parkraumkonzepts
  • eine quantitative und qualitative Verbesserung des ÖPNV-Angebots – auch durch einen einheitlichen Tarif für ganz Andernach
  • die Prüfung der Einführung eines Sozialtickets
  • das Prinzip der wiederkehrenden Beiträge beim Aus- und Neubau von Straßen – eine Kostenregelung, die bei der Abwasserentsorgung seit langem gut funktioniert
  • weiterhin stabile Beiträge für die Versorgung mit Wasser bzw. Entsorgung von Abwasser
  • die schrittweise Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik
 

 

 

 

 

 

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21.11.2019, 15:00 Uhr - 19:00 Uhr Klausurtagung AK Recht

22.11.2019, 15:00 Uhr - 16:00 Uhr SPD Andernach vor Ort

22.11.2019, 16:00 Uhr - 18:00 Uhr Sprechstunde mit Udo Dames

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