SPD fordert alternative Verkehrserschließung des Krahnenbergs

Veröffentlicht am 12.03.2018 in Pressemitteilung

Neue Straße? Bergbahn oder Seilbahn?

Andernach. Wie soll der Krahnenberg in Zukunft aussehen? Dieser Frage widmeten sich in den vergangenen Wochen junge Studentinnen und Studenten aus der Region. Insgesamt sieben Studentengruppen stellten der Stadt und ihren Vertretern ihre Ergebnisse nun vor.

„Das großartige Engagement der jungen Studenten und deren besonders ideenreichen Vorschläge haben die Vertreter der Stadt und mich begeistert“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Marc Ruland, MdL. „Wir danken allen, die bei der Entwicklung der Präsentation mitgewirkt haben!“, so Ruland weiter.

 

Die Stadtratsfraktion der SPD fordert bereits seit Jahren, wie mit einem Antrag aus dem Jahr 2012, eine neue und attraktivere Ausgestaltung des Krahnenbergs.

„Daher freuen wir Sozialdemokraten uns natürlich, dass in unser Anliegen neue Bewegung durch den Vorschlag der CDU kommt. Dabei warnen wir ausdrücklich vor Schnellschüssen! Als erstes muss eine sinnvolle Erschließung der Zugangsstraßen des Krahnenbergs sichergestellt werden, bei der die Interessen der Anwohner „In der Felster“ nicht gegen die Interessen der Touristen ausgespielt werden“, betonen die Sozialdemokraten.

Die sozialdemokratische Stadtratsfraktion fordert daher, dass zunächst „alte Hausaufgaben“ gewissenhaft erfüllt und alternative Erschließungsmöglichkeiten für eine neue „Zuwegung“ gemeinsam mit dem Rat und der Bürgerschaft entwickelt werden. Erst anschließend macht es Sinn, darüber zu sinnieren, ob und wie ein „Skywalk“ gebaut werden kann, wie es in einem Antrag der SPD-Fraktion im Andernacher Stadtrat heißt.

Ziel soll es sein, den Krahnenberg mit der Innenstadt bzw. den Rheinanlagen zu verbinden und so den Krahnenberg für die Andernacherinnen und Andernacher sowie unsere Gäste besser erreichbar zu machen. Ob dies über eine neue Erschließungsstraße, mittels einer Bergbahn, oder einer kleinen Seilbahn wie in Koblenz-Ehrenbreitstein geschehen kann, gilt es durch die Verwaltung zu prüfen und mit Kosten zu hinterlegen.

„Die drei genannten Alternativen sind nicht abschließend zu verstehen. Es ist uns wichtig, dass wir mit unserem Antrag die Diskussion ordnen und eine kreative Lösung finden, die im Wohle aller ist“, so Ruland weiter. „Außerdem müssen wir in den Gremien und mit den Bürgerinnen und Bürgern klären, ob ein „Skywalk“ allein einen touristischen Mehrwert für unsere Stadt bringt. Oder ob nicht eine touristische Anbindung des Krahnenbergs an die Rheinpromenade in Verbindung mit einer, wie von der SPD seit 2012 geforderten, „kleinen attraktiveren Gestaltung“ des Plateaus eine bessere Investition wäre?“ betont Marc Ruland, MdL.

 
 

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