Schweitzer: Eine öffentliche Erinnerungskultur muss Teil Deutschlands sein

Veröffentlicht am 27.01.2017 in Landespolitik

Anlässlich des heutigen Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer: "Das Ende der NS-Schreckenszeit liegt über sieben Jahrzehnte zurück. Manchen ist das Erinnern an die damalige Barbarei mittlerweile lästig, sie sehen dafür keine Notwendigkeit mehr. Solchen Tendenzen ist entschieden entgegenzutreten: Die Erinnerung an die nationalsozialistische Zeit mit den Abermillionen Ermordungen und Toten muss wachgehalten werden. Es darf nicht vergessen oder verdrängt werden, welche Brutalität und Menschenverachtung damals deutsche Bürgerinnen und Bürger gezeigt haben. Der heutige Tag soll Anlass sein, sich der deutschen Geschichte zu vergewissern und darüber nachzudenken, was stetig getan werden muss, damit sich solche Verbrechen niemals wiederholen."

Schweitzer sagt: "Wir sind es den Opfern des Nationalsozialismus schuldig, dass eine öffentliche Erinnerungskultur Teil Deutschlands bleibt. Bestrebungen, einen Schlussstrich unter das vergangene Jahrhundert zu ziehen, ist entgegenzutreten. Aus Sicht der SPD-Fraktion ist es sehr wichtig, dass die NS-Zeit an Schulen, in Museen und in Ausstellungen umfassend vermittelt und aufgearbeitet wird. Historische Orte wie zerstörte Synagogen oder NS-Internierungs- und Vernichtungslager sind zu bewahren und als Erinnerungsorte für Bürgerinnen und Bürger offen zu halten."

 

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